Aelggialp Berggasthaus, 6072 Sachseln

Dies ist eine Auflistung der allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“ bezeichnet) für das Aelggialp Berggasthaus (nachfolgend Hotel genannt).
Diese AGB gelten ab 01.01.2015.

Die nachstehenden AGB gelten für den Abschluss eines Beherbergungsvertrages oder eines sonstigen Vertrages/Reservation für z.B. Essen, Seminare, Arrangements, Pauschalen, etc. der bei Überlassung von einzelnen Gästezimmern und Gruppenkontingenten (Zimmervermietung) sowie bei allen hiermit zusammenhängenden Lieferungen und Leistungen an den Auftraggeber, im folgenden als „Gast“ bezeichnet, automatisch zustande kommt. Dies gilt auch, wenn kein schriftlicher Vertrag geschlossen wird, sondern die Beherbergung aufgrund von einem mündlichen, fernschriftlichen, fernmündlichen oder elektronisch (durch Email) übermittelten Einverständnis beider Parteien zustande kommt. Der Gast anerkennt, dass diesen AGB etwaige entgegenstehende Bedingungen des Gastes keine Anwendung finden.

1. Zustandekommen des Beherbergungsvertrages/Vertrages
Die Reservierung von einzelnen oder mehreren Gästezimmern (Kontingente) wird mit der schriftlichen definitiven Reservierungsbestätigung des Hotels und des Gastes für beide Parteien verbindlich. Bei der Einzelreservierung von Gästezimmern reicht auch die fernkopierte oder mündliche Willenserklärung des Gastes oder dessen Auftraggebers aus. Diese kann auch über eine Internetbasierte Buchung eines Reservierungssystems erfolgen.
Wird für die Reservierung vom Hotel eine Anzahlung oder Vorauszahlung erbeten und diese nicht fristgerecht innerhalb der vereinbarten Frist gezahlt, so ist die Reservierungszusage gegenstandslos. Weicht die Reservierungsbestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so wird der Inhalt der Reservierungsbestätigung Vertragsinhalt, sofern der Gast nicht unverzüglich widersprochen hat, spätestens mit der Annahme der Leistungen.

2. Anreise und Check-in
Das Hotel empfängt seine Gäste bis 21.00 Uhr. Im Fall einer Verspätung (z.B. durch Verkehrsstau, Panne, Schlechtwetter, o.ä.) hat der Gast dies dem Hotel bis spätestens 20.00 Uhr am Anreisetag mitzuteilen. Bei rechtzeitiger Mitteilung kann das Hotel den Empfang bis spätestens 23.00 Uhr am Anreisetag vereinbaren. Im Versäumnisfall oder im Fall des Nichterscheinens des Gastes innerhalb der vorgenannten Empfangszeiten kann das Hotel Stornogebühren erheben und / oder die Zimmer für den gesamten Buchungszeitraum anderweitig vermieten. Das Hotel hat das Recht sich vom Gast einen gültigen Reisepass oder Personalausweis zur Identitätsprüfung vorlegen zu lassen.

3. Reservierungsänderungen bzw. Stornierungen bei Reservierungen
Bei der Buchung von Gästezimmern/Arrangements/Essen/Pauschalen/etc. wird in der erstellten fernschriftlichen oder Email-basierten Reservierungsbestätigung vom Hotel auf die Options-, Storno- und Zahlungsbedingungen hingewiesen, die vom Gast nicht ausdrücklich rückbestätigt werden müssen, aber mit Bestätigung des Hotels in vollem Umfange Gültigkeit für beide Parteien finden. Reservierungsänderungen bzw. Stornierungen erfolgen nur schriftlich oder via Fax oder per E-Mail. Mündliche, telefonische Absprachen haben bei späteren Rechtsstreitigkeiten keine Bindung. Die nachfolgenden Stornierungsregelung gilt auch für reservierte/gebuchte Essen, welche mündlich oder schriftlich vereinbart wurden. Die Stornierung einer Buchung ist für beide Parteien nachfolgend geregelt:

Stornierung bis 2 Wochen vor Anreisedatum: kostenlos
Stornierung ab 2 Wochen bis 5 Tage vor Anreise: 50% des Arrangementpreises
Stornierung später als 5 Tage vor Anreise oder frühzeitige Abreise: voller Arrangementpreis

5. Zahlungsbedingungen
Das Hotel kann eine Vorauszahlung von 30% (oder auch mehr) des gebuchten Arrangements, Essen, Events oder dergleichen einfordern. Die Vorauszahlung ist bis 10 Tage nach Rechnungsausstellung zu begleichen.

Die gesamte Leistung, abzüglich der Vorauszahlung, ist am Anreisetag in Bar vor Ort zu bezahlen. Es kann auch eine Zahlung der gesamten Leistung im Voraus auf unser Bankkonto geschehen.

Kommt der Gast in Verzug der Frist über die Vorauszahlung, so kann das Hotel die Zimmer neu vergeben.

6. Verzehr von eingebrachten Speisen, Rauchverbot
Es ist nicht gestattet selbst gekaufte Lebensmittel oder Getränke in der Gaststube, Cheminéeraum oder auf der Terrasse zu verzehren und zu trinken. Bei nicht einhalten der Regel wird das Hotel einen Betrag von mindestens CHF 25.- pro Person einziehen.

Alle Räume im Hotel sind Nichtraucherräume, in denen das Rauchen ausdrücklich verboten ist.
Zuwiderhandlungen des Gastes gegen vorstehende Regelung berechtigen das Hotel einen
entsprechenden Serviceaufschlag für erhöhte Zimmerreinigung von mindestens CHF 80.00 in Rechnung zu stellen.

7. Preise
Die aktuell gültige Preisliste ist im Internet unter www.aelggialp.info veröffentlicht und vom Gast jederzeit im Hotel zu erfragen.

8. Wertsachen
Das Hotel übernimmt bei Verlust von Wertsachen (insbesondere von Schmuck und Bargeld)
ausdrücklich keine Haftung. Auch die Verwahrung der Garderobe, Musikinstrumente, mitgebrachte technische Geräte und Ähnliches obliegt ausschliesslich der Aufsichtspflicht des Gastes. Die Zutritt von Dritten oder die Überlassung von Räumen des Hotels an Dritte durch Gäste ist nur mit schriftlicher Zustimmung durch das Hotel zulässig.

9. Haftung
Der Gast haftet für Verluste oder Beschädigungen, die durch ihn oder seine „Erfüllungsgehilfen“ verursacht worden sind. Der Gast ist verpflichtet, die Einbringung von gefährlichem oder gesetzeswidrigem Gut (Drogen, Sprengstoff, Waffen u.ä.) dem Hotel anzuzeigen. Generell haftet das Hotel nur bei grob fahrlässigem Verschulden von Erfüllungsgehilfen für entstandenen Schaden.

10. Technische Einrichtungen
Im abgeschlossenen Beherbergungsvertrag ist die Nutzung von eingebrachten technischen Geräten mit übermäßig hohem Stromverbrauch wie z.B. Heizungen, kostenmässig nicht berücksichtigt. Der Gast ist verpflichtet die Nutzung und den daraus erwachsenden Energieverbrauch dem Hotel vor Inbetriebnahme anzuzeigen. Eine entsprechende Gerätenutzung berechtigt das Hotel einen Serviceaufschlag für erhöhte Betriebskosten von mindestens CHF 5.00 pro Übernachtung und Zimmer in Rechnung zu stellen. Geräte, die die Leistungsaufnahme von üblichen Haushaltsgeräten übersteigen, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden.

11. Kündigung durch das Hotel
Das Hotel ist berechtigt, Beherbergungsverträge (auch nach Bezug der/des Zimmer/s) mit sofortiger Wirkung zu kündigen und in Ausübung seines Hausrechtes den Gast/die Gästegruppe des Hauses zu verweisen, falls der Gast/die Gästegruppe dem Ruf, der Sicherheit oder dem Ansehens des Hotels schadet, im Verdacht steht Straftaten zu begehen oder andere Gäste, Bewohner, Passanten oder Nachbarn belästigt, wiederholt stört oder gefährdet. Insbesondere wiederholte Zuwiderhandlungen des Gastes/der Gästegruppe gegen Vorschriften aus diesen AGB oder der im Haus ausgehängten Hausordnung, sowie die Beschädigung, Beschmutzung oder der Diebstahl von Hoteleigentum berechtigen zur sofortigen Kündigung durch das Hotel. Dies gilt auch, wenn der Gast das Zimmer oder
andere Räume des Hotels zu einem anderen als dem vereinbarten Zweck verwendet. In diesen Fällen ist der Gast gegebenenfalls zum Schadensersatz und zur Bezahlung der bereits in Anspruch genommenen Beherbergung, sowie zur Bezahlung noch nicht in Anspruch genommener Beherbergung gemäß den Stornierungsregelungen unter Abschnitt 3 und 4 verpflichtet. Dies gilt auch für alle anderen Beherbergungsverträge im Falle höherer Gewalt oder bei Vorliegen eines sonstigen wichtigen Grundes innerhalb der beidseitig vereinbarten Stornierungsregelungen.

12. Gerichtsstand
Dieser Vertrag untersteht dem schweizerischen Recht. Als ausschliesslichen Gerichtsstand vereinbaren die Parteien die ordentlichen Gerichte des Kantons Obwalden.

13. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Bedingungen zum Abschluss von Beherbergungsverträgen unwirksam sein, so berührt das die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der ungültigen Bestimmung gilt eine ihrer möglichst nahekommenden Vereinbarung. Jegliche Abweichung oder Nebenabrede bedarf der Schriftform.